Behandlung
Multimodale ADHS-Behandlung: Was die Leitlinie neben Medikamenten empfiehlt
11. Juli 2026 · 11 Min. Lesezeit
Ein Plan mit mehreren Bausteinen
Wenn Eltern an ADHS-Behandlung denken, denken viele zuerst an Medikamente. Die AWMF S3-Leitlinie – Deutschlands offizieller Qualitätsstandard für ADHS – sieht das breiter: Die Behandlung soll aus mehreren Bausteinen bestehen, die zum Kind, zur Familie und zum Alltag passen. Fachleute nennen das ein multimodales Konzept.
Ich habe die wichtigsten Empfehlungen der Leitlinie für Sie zusammengefasst, jeweils mit dem Original-Wortlaut. So können Sie selbst nachlesen, was der aktuelle Stand ist.
„Die Behandlung der ADHS soll im Rahmen eines multimodalen Gesamtkonzeptes erfolgen. Der Behandlungsplan soll individuell an Symptomatik, Funktions-, Aktivitäts- und Teilhabebeeinträchtigungen, sowie an die Präferenzen des/der Patient*in und dessen Umfeldes angepasst sein. Dabei können psychosoziale, pharmakologische und ergänzende Interventionen kombiniert werden."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.2.2
Um Medikamente selbst geht es hier nur am Rande: Dazu finden Sie einen eigenen Artikel: Medikamente bei ADHS: Was Sie wissen sollten.
Das Fundament: Psychoedukation
Am Anfang jeder Behandlung steht laut Leitlinie die Psychoedukation, also die verständliche Aufklärung über ADHS, für das Kind und für Sie als Eltern:
„Grundsätzlich soll eine umfassende Psychoedukation angeboten werden. Dabei werden Patient*innen und relevante Bezugspersonen über ADHS aufgeklärt, ein individuelles Störungskonzept erarbeitet und Behandlungsoptionen dargestellt, um eine partizipative Entscheidungsfindung zu ermöglichen."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.2.2
Die Leitlinie beschreibt Psychoedukation ausdrücklich ressourcenorientiert: Neben den Schwierigkeiten werden auch „individuelle Stärken und Kompetenzen, beispielsweise sportliche Fähigkeiten, Kreativität, Spontanität oder soziale Offenheit" herausgearbeitet und „für die Bewältigung im Alltag nutzbar gemacht". Sie „bildet die Basis aller weiterführenden Interventionen".
Welcher Baustein zuerst? Das entscheidet der Schweregrad
Die Leitlinie staffelt die Behandlung nach Alter und danach, wie stark die Symptome den Alltag beeinträchtigen:
Kinder unter sechs Jahren:
„Bei Kindern unter sechs Jahren soll nach umfassender Psychoedukation primär psychosozial interveniert werden. Eine Pharmakotherapie soll vor dem Alter von vier Jahren nicht angeboten werden."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.2.2
Leichte ADHS:
„Bei leichter ADHS soll nach umfassender Psychoedukation primär psychosozial behandelt werden. In Einzelfällen kann bei fortbestehender, behandlungsbedürftiger Symptomatik ergänzend eine Pharmakotherapie erfolgen."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.2.2
Mittelgradige ADHS:
„Bei mittelgradiger ADHS soll nach umfassender Psychoedukation - abhängig von individuellen Bedingungen, dem Umfeld, den Präferenzen und den verfügbaren Behandlungsressourcen - entweder eine psychosoziale Intervention, eine pharmakologische Behandlung oder eine Kombination beider Ansätze angeboten werden."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.2.2
Schwere ADHS:
„Bei schwerer ADHS soll nach umfassender Psychoedukation primär/unmittelbar eine Pharmakotherapie angeboten werden. In der Regel ist die Kombination mit psychosozialen Interventionen indiziert."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.2.2
Kurz gesagt: Je leichter die Ausprägung und je jünger das Kind, desto klarer stehen nicht-medikamentöse Hilfen an erster Stelle. Und selbst bei schwerer ADHS gehören sie in der Regel dazu.
Elterntraining und Elternberatung: die erste Empfehlung für junge Kinder
Für Kinder im Vorschulalter ist die Empfehlung der Leitlinie eindeutig, und sie richtet sich zuerst an die Eltern:
„Eltern von Kindern mit ADHS vor dem Einschulungsalter soll als primäre Intervention ein Elterntraining / eine Elternberatung (einschließlich Psychoedukation) angeboten werden."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.3.2.1, starke Empfehlung
Auch im Schulalter bleibt die Elternarbeit ein zentraler Baustein:
„Wenn Schulkinder / Jugendliche mit ADHS eine leichte bis moderate Funktions-, Aktivitäts- und Teilhabebeeinträchtigung aufweisen, dann sollte den Eltern eine Elternberatung / ein Elterntraining (einschließlich Psychoedukation) im Einzel- oder Gruppenformat angeboten werden. […] Hierbei besteht aufgrund der Studienlage die meiste Evidenz für verhaltenstherapeutische Elterntrainings."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.3.3.1
Das Ziel beschreibt die Leitlinie so: „das Verständnis der Eltern für die Symptomatik zu verbessern, ihr Erziehungsverhalten zu optimieren und externalisierende Verhaltensprobleme einschließlich der ADHS-Symptome sowie psychosoziale Beeinträchtigungen des Kindes zu vermindern."
Wichtig zu wissen: Ein Elterntraining bedeutet nicht, dass Sie als Eltern „schuld" sind. Es bedeutet, dass Sie der wirksamste Hebel sind, weil Sie täglich mit Ihrem Kind arbeiten, nicht eine Therapeutin eine Stunde pro Woche.
Die Schule gehört mit ins Boot
Wenn die Symptome in der Schule auftreten, empfiehlt die Leitlinie, auch die Lehrkräfte einzubeziehen:
„Wenn die ADHS-Symptomatik in der Schule auftritt, sollten parallel zu und orientiert an Elterntrainings, Lehrkräftetrainings oder -beratungen auf Basis von wissenschaftlichen Theorien durchgeführt werden."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.3.3.1
Ziel ist laut Leitlinie, „das Verständnis der Lehrkräfte für die Symptomatik zu verbessern, die Umgebungsbedingungen und das pädagogische Verhalten vor dem Hintergrund der ADHS-Symptomatik zu optimieren" und die soziale Teilhabe des Kindes zu fördern. Für Kinder im Kindergartenalter gilt Entsprechendes für die pädagogischen Fachkräfte in der Kita.
Trainings für das Kind selbst
Neben Eltern und Schule nennt die Leitlinie auch Interventionen, die direkt beim Kind oder Jugendlichen ansetzen. Bei älteren Kindern und Jugendlichen sollten solche Angebote ausdrücklich gemacht werden:
„Zur Verbesserung organisatorischer Fertigkeiten, Problemlösefertigkeiten und Aufmerksamkeit sollte ein Training organisatorischer Fertigkeiten bzw. ein Problemlösetraining durchgeführt werden. Zur Verbesserung sozialer Kompetenzen sollten soziale Kompetenztrainings durchgeführt werden. […] Patient*innenzentrierte kognitiv-behaviorale Interventionen wie das Selbstinstruktionstraining und das Selbstmanagementtraining können ergänzend eingesetzt werden."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.3.3.1
Übersetzt heißt das: Hausaufgaben planen, den Ranzen packen, Konflikte lösen, sich selbst Anweisungen geben, all das kann man trainieren, mit nachgewiesenem Nutzen.
Weitere Bausteine: Bewegung, Neurofeedback, digitale Programme, Omega-3
Sport und Bewegung hat die Leitlinie in ihrer aktuellen Fassung neu aufgenommen:
„Im Rahmen eines multimodalen Behandlungskonzeptes sollten Kindern und Jugendlichen, angepasst an individuelle Voraussetzungen, sport- und bewegungstherapeutische Interventionen angeboten, und Patient*innen dazu motiviert und dabei unterstützt werden."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.4.4.1
Bei der Auswahl soll „auf individuelle Präferenzen" geachtet werden und darauf, „dass eine Eigenmotivation des/der Patient*in und Freude an der Bewegung entstehen können". Es geht also nicht um Pflichtsport, sondern um eine Bewegungsform, die Ihrem Kind Spaß macht.
Neurofeedback kann ergänzend eingesetzt werden, unter klaren Bedingungen:
„Neurofeedback, ausschließlich nach Standard-Trainingsprotokollen, kann im Rahmen eines Behandlungsplanes der ADHS bei Kindern über sechs Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ergänzend eingesetzt werden, wenn dadurch eine andere wirkungsvollere Therapie nicht verzögert oder verhindert wird."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.4.2.1
Wenn Neurofeedback durchgeführt wird, dann laut Leitlinie „ausreichend lange (mindestens 25 bis 30 Sitzungen)" und mit regelmäßiger Überprüfung, ob sich eine Wirkung zeigt.
Digitale Programme (Apps, computergestützte Trainings) sieht die Leitlinie zurückhaltend-offen:
„Digitale Interventionen können ergänzend zu anderen leitlinienempfohlenen Verfahren nur nach guter Prüfung der Wirksamkeit erwogen werden."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Präambel zu 1.4.1
Omega-3-Fettsäuren sind die einzige Nahrungsergänzung mit einer (offenen) Empfehlung:
„Eine Behandlung mit Omega 3-Fettsäuren kann zur Behandlung der ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erwogen werden, in Kombination mit anderen leitlinienempfohlenen Verfahren."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.4.3.4
Und ganz allgemein zur Ernährung: Behandler sollten „auf die Wichtigkeit und Bedeutung einer ausgewogenen und vollwertigen Ernährung sowie regelmäßiger Bewegung bzw. sportlicher Betätigung hinweisen" (Empfehlung 1.4.3.1).
Was die Leitlinie ausdrücklich nicht empfiehlt
Genauso wichtig wie die Empfehlungen ist, was die Leitlinie nach Prüfung der Studienlage nicht empfiehlt:
„Der Verzicht auf künstliche Farbstoffe oder andere Nahrungszusätze wird nicht als Intervention bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS empfohlen."
„Eine Eliminationsdiät wird nicht als generelle Intervention bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS empfohlen."
„Die Einnahme anderer Nahrungsergänzungsmittel (insbesondere Vitaminpräparate, Mineralstoffe, Spurenelemente und sogenannte Breitspektrum Mikronährstoffpräparate) wird nicht als Intervention bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS empfohlen."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlungen 1.4.3.2, 1.4.3.3 und 1.4.3.5
Wenn Ihnen also spezielle ADHS-Diäten oder Vitaminkuren als Behandlung angeboten werden: Die Leitlinie stützt das nicht. Ihr Geld und Ihre Energie sind in den oben genannten Bausteinen besser angelegt.
Und bei Erwachsenen?
Die Leitlinie gilt ausdrücklich auch für Erwachsene. Psychoedukation soll dort „als Basisstrategie aller Interventionen" eingesetzt werden, und:
„Psychotherapeutische Interventionen sollen insbesondere Personen mit ADHS angeboten werden, die unter einer medikamentösen Behandlung noch Symptome und / oder funktionelle Beeinträchtigungen aufweisen."
AWMF S3-Leitlinie ADHS (Version 2.0), Empfehlung 1.3.4.2, starke Empfehlung
Inhaltlich sollte eine Psychotherapie bei Erwachsenen laut Leitlinie praktische Strategien vermitteln: Problemlösen, Techniken gegen Ablenkbarkeit, Umgang mit Stress und Emotionsregulation. Die meiste Evidenz besteht „für verhaltenstherapeutische Verfahren" (Empfehlung 1.3.4.3).
Wo Sie diese Hilfen bekommen und was Sie selbst tun können
Für die fachliche Umsetzung gibt es drei Anlaufstellen, bei denen Sie sich am besten parallel anmelden (die Wartezeiten sind oft lang, Mehrgleisigkeit ist ausdrücklich legitim):
- Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ): besonders bei Vorschulkindern
- KJPP-Praxis: niedergelassene Kinder- und Jugendpsychiater bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
- Hochschulambulanz einer Universitätsklinik
Wer dort jeweils was macht und wie Sie sich anmelden, habe ich in einem eigenen Artikel erklärt: SPZ, KJPP & Co.: Wer macht eigentlich was bei ADHS?
Und jetzt die gute Nachricht: Auf viele Bausteine müssen Sie gar nicht warten. Als Eltern können Sie sie direkt in Ihr Familienleben integrieren, nicht als großes Therapieprogramm, sondern in vielen kleinen Einheiten, die sich in den Alltag einfügen:
- Unterstützung: Ihrem Kind bei schwierigen Aufgaben zur Seite stehen, nicht abnehmen, sondern begleiten. Anwesenheit allein wirkt oft schon: gemeinsam anfangen, dann schrittweise zurückziehen.
- Struktur: feste, vorhersehbare Abläufe für Morgen, Hausaufgaben und Abend. Was jeden Tag gleich läuft, muss nicht jeden Tag neu verhandelt werden. Visuelle Pläne (Bilder, Checklisten am Kühlschrank) entlasten zusätzlich.
- Kleine Einheiten: große Aufgaben in kurze, schaffbare Abschnitte teilen. Lieber fünf Minuten konzentriert und ein Erfolgserlebnis als zwanzig Minuten Kampf. Die Abschnitte wachsen mit der Zeit.
- Gezielte Pausen: Bewegungspausen fest einplanen, bevor die Konzentration kippt, nicht erst, wenn es schon eskaliert ist. Trampolin, ein Lauf ums Haus, ein Lied tanzen: kurz, aktiv, dann weiter.
- Passende Motivation: Lob sofort und konkret („Du hast gleich angefangen, stark!") statt allgemein und später. Kleine, erreichbare Belohnungen wirken bei ADHS besser als große, ferne Ziele, denn das ADHS-Gehirn braucht Rückmeldung jetzt, nicht am Ende der Woche.
Multimodale Behandlung · Auf einen Blick
Ihr Behandlungs-Baukasten
Eine gute ADHS-Behandlung ist ein Baukasten, kein einzelnes Mittel. Die Leitlinie gibt die Richtung vor.
-
Erst verstehen, dann behandelnPsychoedukation ist die Basis: ADHS begreifen, Stärken kennen, gemeinsam entscheiden.
-
Elterntraining & BeratungBei jungen Kindern und leichter Ausprägung der erste Baustein, mit der stärksten Empfehlung.
-
Schule & Kita einbeziehenLehrkräfte und Erzieher gehören mit ins Boot, parallel zur Elternarbeit.
-
Trainings für das KindOrganisation, Problemlösen, soziale Kompetenz, Selbstmanagement: üben, wo es passt.
-
Bewegung fest einplanenSport- und Bewegungsangebote, die Freude machen, sind Teil des Behandlungskonzepts.
-
Medikamente, wo nötigEin wirksamer Baustein, wenn der Schweregrad es erfordert, in der Regel kombiniert mit den anderen.
Was heißt das für Sie?
Noch einmal, weil es die vielleicht wichtigste Botschaft dieses Artikels ist: Sie als Eltern können enorm viel bewirken. Nicht mit einem großen Wurf, sondern mit vielen kleinen, fest in den Alltag eingebauten Einheiten. Neue Strategien lernt Ihr Kind nicht in der Therapiestunde, sondern beim Ranzenpacken, am Hausaufgabentisch, beim Streit ums Zähneputzen: überall dort, wo Sie dabei sind.
Sie können soziale Fertigkeiten begleiten, indem Sie Verabredungen mit Freunden und gemeinsame Zeit mit der Familie bewusst gestalten und hinterher kurz besprechen, was gut lief. Sie können Ihrem Kind viele Erfahrungen anbieten, in denen es sich als fähig erlebt, und so gezielt am Selbstwert arbeiten, der bei ADHS-Kindern oft früh Kratzer bekommt. Und Sie können Durchhaltevermögen gründlich trainieren: Schritt für Schritt, erst fünf Minuten, dann zehn, mit echten Erfolgserlebnissen dazwischen.
Dafür brauchen Sie zwei Dinge: Geduld und einen langen Atem. Die Begleitung bei ADHS ist ein Weg, keine schnelle Reparatur. Es wird Wochen geben, in denen scheinbar nichts vorangeht, und dann wieder Sprünge, mit denen niemand gerechnet hat. Jeder kleine Schritt zählt, und Sie müssen ihn nicht allein gehen.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Beratung. Die Angebote des ADHS-Kompass umfassen Beratung und Kurse: Sie sind keine Psychotherapie und keine ärztliche Behandlung, und sie beinhalten kein Heilversprechen. Die ADHS-Diagnostik findet in der Psychotherapeutischen Praxis Dorka in Tübingen statt.
Quellen und weiterführende Links
Die Leitlinie zum Nachlesen:
- AWMF S3-Leitlinie „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter" (Register-Nr. 028-045) – alle Zitate in diesem Artikel stammen aus der Langfassung, Version 2.0. Besonders empfehlenswert für Eltern: die dort verfügbare Betroffenenversion in verständlicher Sprache.
- adhs.info – Informationsportal des zentralen adhs-netzes – unabhängige, wissenschaftlich fundierte Informationen für Eltern und Angehörige, inklusive eines eigenen Bereichs zu Behandlungsmöglichkeiten.
Elternberatung und Elterntraining sind laut Leitlinie die erste Empfehlung für Kinder im Vorschulalter und ein zentraler Baustein im Schulalter. Beim ADHS-Kompass in Tübingen begleite ich Sie genau dabei: verständlich, alltagsnah und ohne lange Wartezeit.
Zur ElternberatungÜber die Autorin
Geschrieben von Ana-Maria Dorka, klinischer Psychologin und approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit über zehn Jahren klinischer und ambulanter Erfahrung, Schwerpunkt ADHS, Neurodiversität und Entwicklung. Sie führt den ADHS-Kompass (Elternberatung online deutschlandweit, Kurse) und die Psychotherapeutische Praxis Dorka in Tübingen (ADHS-Diagnostik und Psychotherapie vor Ort). Mehr über mich · LinkedIn
Dieser Artikel informiert allgemein und ersetzt keine individuelle Diagnostik, Behandlung oder Rechts- bzw. Abrechnungsberatung. Woher meine Informationen stammen